Lützerath

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Lützerath

ehemaliger Ortsteil von Erkelenz, Nordrhein-Westfalen

Lützerath war ein Weiler der Stadt Erkelenz in Nordrhein-Westfalen. Der Ort lag zwischen Düsseldorf und Aachen und war von beiden Städten aus in etwa 40 Minuten mit dem Pkw erreichbar. Im Norden grenzte Keyenberg an, im Osten Alt-Spenrath, im Süden Alt-Immerath und im Südwesten Holzweiler. Die Besiedlung des Ortes datiert mindestens bis in die römische Zeit zurück. Die Umsiedlung der Bewohner von 2006 bis 2022 ermöglichte die Erweiterung des Tagebaus Garzweiler II durch RWE. Lützerath erreichte 1970 seine höchste Einwohnerzahl mit 105 Menschen, 2010 lebten noch 50, Anfang 2021 nur 11 Einwohner. Die Entscheidung zur Fortführung des Kohleabbau im Jahr 2022 löste Proteste und eine Besetzung der verbliebenen Häuser aus. Im Januar 2023 wurde Lützerath durch einen Polizeieinsatz vollständig abgerissen. Die römische Aschenkiste aus dem 3. Jahrhundert und die Villa rustica aus dem Jahr 2020 wurden in der Region entdeckt. Der Ort war bis 1993 unter der Postleitzahl 5141 und anschließend unter 41812 registriert. Die Geschichte des Ortes umfasst Höfe im Hochmittelalter und Besitzverhältnisse von Klöstern und Adelsgeschlechtern.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Weiler, Ortsteil, aufgegebene Siedlung
Ort
Erkelenz
Seehöhe
95 m

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