Jesuitenkolleg Goslar
Niederlassung des Jesuitenordens in Goslar
Das Jesuitenkolleg Goslar war eine Niederlassung des Jesuitenordens in der Stadt Goslar. Es entstand 1630 als Folge des Restitutionsedikts und war Teil einer Planung zur Gründung eines Kollegs und einer Universität. Die Jesuiten erhielten Gebäude und Einkünfte aus kirchlichen Gütern, um die Finanzierung zu sichern. Das Projekt blieb jedoch unvollendet, da die Schweden 1632 einmarschierten und die Jesuiten fliehen mussten. Die Gründung des Kollegs war ein bedeutender Versuch, die katholische Präsenz in Goslar wiederherzustellen. Die Jesuiten führten den Bau des Kolleggebäudes im nördlichen Teil des historischen Pfalzbezirks selbst durch. Die Stadt erlebte während dieser Zeit Spannungen zwischen lutherischer und katholischer Geistlichkeit, was zu öffentlichen Auseinandersetzungen führte. Die Schwedenzeit 1632–1635 markierte ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Stadt. Das Kolleggebäude wurde nach dem Tod der Jesuiten 1722 eingestürzt. Die Restrukturierung der Stadt nach dem Einmarsch der Schweden führte zu erheblichen Veränderungen. Die Jesuitenkolleg-Geschichte bleibt ein Teil der komplexen Geschichte Gosolars, die sich um religiöse und politische Konflikte drehte. Die Stadt blieb bis heute ein Ort, an dem diese historischen Entwicklungen sichtbar sind.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kloster, Konvent, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Goslar
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