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Rogätz
Gemeinde im Landkreis Börde in Deutschland
Rogätz ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Sie liegt am westlichen Steilufer der Elbe, etwa 20 Kilometer nördlich von Magdeburg. Südlich des Ortes mündet die Ohre in die Elbe. Die Gemeinde umfasst drei Ortsteile: Friedrichshöhe, Heinrichshorst und Wiesental. Die Region ist geprägt von der Colbitz-Letzlinger Heide und dem 105 Meter hohen Dornberg. Das Naturschutzgebiet „Rogätzer Hang-Ohremündung“ liegt in der Nähe. Rogätz hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war bis zum Dreißigjährigen Krieg ein bedeutender Ort. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Rogätz zu einer industriellen Gemeinde mit Schiffswerft, Ziegelei und Konservenfabrik. Die Einwohnerzahl stieg auf über 2500. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort stark zerstört, doch nach 1945 begann der Wiederaufbau. Die politische Wende 1989 führte zu grundlegenden Veränderungen in der Wirtschaft. In Rogätz gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Gutskirche, die nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut wurde, zeigt romanische und spätgotische Elemente. Der Klutturm, ein Rest der ehemaligen Burg, dient seit den 1990er Jahren als Ausstellungsraum und Aussichtsturm. Das Jagdschloss Heinrichshorst, heute ein privates Eigentum, war bis 1990 ein Kinderkurheim. Die Gemeinde ist gut mit Straßen und der Bahn verbunden, wobei der Bahnhof Angern-Rogätz an der Bahnstrecke Magdeburg–Wittenberge liegt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Börde
- Seehöhe
- 39 m
- Website
- https://www.rogaetz.de/
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