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fort Balaguier
Der Fort de Balaguier ist ein militärisches Bauwerk in der Gemeinde La Seyne-sur-Mer im Département Var, Frankreich. Es wurde 1636 errichtet, um die Rade von Toulon vor Eindringlingen zu schützen. Die Planung und Ausführung erfolgten nach einer Inspektion der Provinzküsten durch Henri de Séguiran, der damals als Chef des Parlaments von Provence und Vertreter des Kardinals Richelieu fungierte. Das Fort war Teil einer Strategie, um die belagerten Absichten der Habsburger in der Mittelmeersregion zu unterbinden. Das Fort war strategisch bedeutsam, da es die Rade von Toulon von der Tour royale abdeckte. Die Entfernung zwischen den beiden Verteidigungsanlagen betrug 1.350 Meter, während die Reichweite der Artillerie etwa 1.000 Meter betrug. Im Laufe der Zeit wurden die Verteidigungsanlagen mehrfach modernisiert, unter anderem durch den Ingenieur Gombert 1673 und durch Vauban, der kritische Anmerkungen zur Sicherheit des Forts abgab. 1793 spielte das Fort eine Rolle im Kampf um Toulon, als die Stadt von den Briten besetzt war. Das Fort de Balaguier ist ein Teil der historischen Befestigungen von Toulon und wurde 1975 zum Monument historique erklärt. Es wird von der Marine nationale verwaltet und steht der Stadt La Seyne-sur-Mer zur Verfügung, die dort ein maritimes Museum betreibt. Die Anlage liegt am Rande einer Bucht und bietet Ausblicke auf die Umgebung sowie eine Verbindung zur Geschichte der Seemacht Frankreichs.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Fort
- Ort
- La Seyne-sur-Mer
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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