Randecker Maar

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Randecker Maar

ehemaliger Vulkanschlot am Trauf der Schwäbischen Alb bei Bissingen an der Teck

Das Randecker Maar liegt im Landkreis Esslingen auf der Gemarkung Ochsenwang an der Teck. Es ist ein ehemaliger Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans und entstand vor etwa 17 Millionen Jahren. Das Maar ist ein Nationaler Geotop und gehört zum Albtrauf, einer Region am Rande der Schwäbischen Alb. Es hat einen Durchmesser von etwa 1,2 km und wird vom Zipfelbach entwässert. Das Randecker Maar ist ein wichtiges Vogelzugsgebiet, insbesondere für Zugvögel, die den Höhenunterschied zwischen dem Albvorland und der Albhochfläche überwinden. Die geografische Lage des Maars hat eine Trichterwirkung, sodass die Zugvögel konzentriert an der Oberkante auftreten. Die Forschungsstation Randecker Maar wurde 1970 gegründet und seit 1988 systematisch beobachtet. Dabei wurden bislang etwa 90 % der Vogelzüge im Zeitraum von Mitte August bis Anfang November erfasst. Das Naturschutzgebiet umfasst eine Fläche von rund 111 ha und wurde 1982 als NSG-Nummer 1.029 ausgewiesen. Es schützt die ursprüngliche Form des Albmaares aufgrund seiner Bedeutung für Wissenschaft und Natur. Die Region ist auch prähistorisch bedeutsam, da der Tertiärhornstein aus dem Maar als Rohmaterial für Werkzeuge genutzt wurde. In der Burkhardtshöhle wurden etwa 35 % des Fundmaterials aus diesem Stein gefunden.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Vulkan, Maar, Geotop
Ort
Landkreis Esslingen

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