Institut Max-Planck de chimie biophysique

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Institut Max-Planck de chimie biophysique

Forschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft

Das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen war eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft. Es vereinte die Disziplinen Biologie, Physik und Chemie und fusionierte 2022 mit dem Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin zu einem Multidisziplinären Institut. Das Institut wurde 1971 von Manfred Eigen gegründet und war bis 2022 ein zentraler Forschungsort für Grundlagenforschung. Das Institut war Ausgangspunkt für Unternehmen wie Lambda Physik und Evotec und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter Nobelpreise für Manfred Eigen, Erwin Neher und Bert Sakmann sowie Stefan Hell. Die Forschung konzentrierte sich auf Mechanismen im Zellstoffwechsel, Genexpression, Nervenzellkommunikation und Regenerationsprozesse. Es setzte moderne Technologien wie Nanotechnologie, Mikroskopie und Computersimulationen ein, um grundlegende biologische Prozesse zu untersuchen. Die Forschung umfasste 12 Abteilungen, darunter Molekularbiologie, NMR-basierte Strukturbiologie und NanoBiophotonik. Die Abteilungen erforschten beispielsweise die Transkription von Genen, die Funktion von Kernporen und die Entwicklung neuer Mikroskopieverfahren. Die Arbeit umfasste auch die Untersuchung von Regenerationsmechanismen bei Plattwürmern und die Struktur von Ribosomen. Die Forschung war interdisziplinär und setzte Methoden aus verschiedenen Naturwissenschaften ein.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Forschungseinrichtung, Bildungseinrichtung, Max-Planck-Institut
Ort
Göttingen
Erbaut
1948

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