Hildburghausen

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Villes et localitésLandkreis Hildburghausen

Hildburghausen

Hildburghausen liegt im Tal der Werra, etwa 381 m ü. NHN hoch am südwestlichen Rand des Buntsandsteinlandes. Die Stadt ist zwischen dem Thüringer Wald im Norden und dem Grabfeld im Süden gelegen und wird vom Hildburghäuser Stadtwald mit bis zu 550 m hohen Bergen begrenzt. Im Südwesten und Süden trennt sie das Coburger Land mit den Hügeln Häselriether Berg, Stadtberg und Krautberg. Die Stadt besteht aus der Altstadt und der 1710 von Hugenotten gegründeten Neustadt sowie den Ortsteilen Birkenfeld, Bürden, Ebenhards, Gerhardtsgereuth, Häselrieth, Leimrieth, Pfersdorf, Wallrabs und Weitersroda. Angrenzende Gemeinden sind Auengrund, Brünn/Thür., Römhild, Kloster Veßra, Reurieth, Schleusingen, Straufhain und Veilsdorf. Hildburghausen wurde 1234 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zuerst den Grafen von Henneberg-Botenlauben. Die Stadt war im 13. Jahrhundert von den Herren von Wildberg dominiert, bis die Wildberger Stadtherrschaft 1304 endete. 1324 erhielt Hildburghausen das Stadtrecht und begann mit der Befestigung. Die Juden betrieben ab 1331 regen Fernhandel, und die Tuchmacherei war eine wichtige Wirtschaftsbranche. 1572 fiel die Stadt an die ernestinischen Herzöge von Sachsen-Coburg, und 1594 wurde das heutige Rathaus im Renaissancestil errichtet. Die Stadt war ab 1680 Residenz des Fürstentums Sachsen-Hildburghausen und erlebte eine wirtschaftliche Blüte unter den Herzögen. Hildburghausen ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie das Schloss, das 1685/95 erbaut wurde, und das Regierungsgebäude aus der Zeit um 1760. Die Stadt hat ein Theater, das aus einem Ballhaus entstand, und eine Reformierte Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Das Gymnasium academicum wurde 1714 gegründet, und die Stadt war ein Zentrum der Bildung. 1834 wurden in Weitersroda fossile Trittsiegel entdeckt, die zur Spurenfossilgattung Chirotherium führten. Die Stadt war auch ein Zentrum der Buchdruckerei und verzeichnete 1866 die Gründung der Landes-Irrenanstalt. In der NS-Zeit erlebte die Stadt eine Terrorherrschaft, und die Synagoge wurde 1933 zerstört.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Einwohner
11.682
Fläche
72,9 km²
Seehöhe
380 m
Bezirk
Landkreis Hildburghausen

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