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Hedersleben
Gemeinde im Landkreis Harz in Deutschland
Hedersleben ist eine Gemeinde im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt und gehört zur Verbandsgemeinde Vorharz. Sie liegt am Fluss Selke, direkt vor der Mündung in die Bode. Im Osten des Gemeindegebiets erstrecken sich die westlichen Ausläufer des Naturschutzgebietes Hakel. Die Bode-Selke-Aue beginnt an der Stelle, wo Selke und Bode zusammentreffen. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Das Zisterzienserinnenkloster St. Maria und Gertrud wurde 1253 gegründet und 1262 durch Nonnen aus Helfta erweitert. Die katholische St.-Gertrud-Kirche, die heute noch steht, wurde 1846 eingeweiht. 2003 wurde ein Gedenkstein zur 750-Jahr-Feier errichtet. Die Gemeinde ist überwiegend evangelisch und gehört zur Pfarrei St. Mathilde in Quedlinburg. In Hedersleben gibt es mehrere sehenswerte Orte. Das ehemalige Kloster St. Gertrudis wurde 1811 erworben und bis 1945 von der Familie Heyne bewirtschaftet. Nach der Bodenreform wurde die Anlage in Volkseigentum überführt und später durch einen Verein renoviert. Das Hauptgebäude dient heute als Seminar- und Veranstaltungszentrum, während Nebengebäude ein Museum beherbergen. Östlich des Klosters steht die evangelische St.-Trinitatis-Kirche, nördlich davon die Klosterschmiede. Auf dem Ortsfriedhof sind Grabstätten für sieben unbekannte KZ-Häftlinge aus dem Jahr 1945 zu finden.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Verbandsgemeinde Vorharz
- Seehöhe
- 101 m
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