📷 Image: Wikimedia Commons
château de Chambord
Schloss in Frankreich
Schloss Chambord liegt im Loiretal, etwa 15 Kilometer östlich von Blois. Es ist das größte Schloss der Region und wurde im 16. Jahrhundert unter König Franz I. als Jagdschloss errichtet. Der Renaissancebau aus Kalkstein ist ein Beispiel für die italienische Renaissance mit französischer Ausführung. Er war Teil eines umfangreichen Bauprojekts, das die Macht Frankreichs demonstrieren sollte. Das Schloss war ein Zentrum für wichtige Ereignisse, darunter der Vertrag von Chambord 1552 und Feste unter Ludwig XIV. Es diente als Residenz für den polnischen König Stanislaus I. und den Marschall Moritz von Sachsen, der es mit Kachelöfen und einem Theater ausstattete. Während der Französischen Revolution wurde es geplündert, doch seit 1981 ist es als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt. Besucher können die Prunkräume und wechselnde Ausstellungen besichtigen. Das Schloss ist bekannt für seine ungewöhnliche Dachlandschaft, die asymmetrische Kamine und Türme sowie einen kreuzförmigen Grundriss. Die Innenräume sind durch offene Galerien verbunden, und die sanitären Anlagen sind technisch fortschrittlich für die Zeit. Der Park um das Schloss ist Teil der UNESCO-Eintragung des Loiretals.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Schloss
- Ort
- Tour-en-Sologne
- Erbaut
- 1519
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Architekt
- Pierre Nepveu
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
- Website
- http://www.chambord.org
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