📷 Image: Wikimedia Commons
Zadní Chodov
Gemeinde in Tschechien
Zadní Chodov ist eine Gemeinde mit 241 Einwohnern im Okres Tachov, 7 km nordwestlich von Planá. Sie war nach dem Zweiten Weltkrieg ein Zentrum des sowjetischen Uranbergbaus. Das Dorf wurde erstmals 1365 erwähnt und gehörte bis 1945 zum Landkreis Tachau. Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen, Kyjov (Khoau) und Zadní Chodov. Der Ort war bis 1945 Teil des Deutschen Reichs und hatte 1870 bereits 88 Häuser und 582 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben. Bis zur Stilllegung des Uranbergwerks im Dezember 1992 wurden 4.066 Tonnen Uran abgebaut, und 200.430 Bergleute waren beschäftigt. Die ursprüngliche Dorfstruktur blieb weitgehend erhalten. In Zadní Chodov gibt es eine Pfarrkirche, die 1856 zur Filialkirche in Promenhof gehörte. Auf dem Friedhof steht ein zweisprachiger Gedenkstein, gespendet von ehemaligen deutschen Bewohnern. Die Gemeinde ist auch durch ihre historische Verbindung zum Uranbergbau bekannt. Die Grenzübergang Broumov/Mähring wurde 1991 eröffnet, was den Ort für Touristen attraktiver macht.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Tachov
- Seehöhe
- 517 m
- Website
- http://www.zadnichodov.cz/
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