📷 Image: Wikimedia Commons
Beinsteiner Torturm
Kulturdenkmal in Waiblingen
Der Beinsteiner Torturm steht am Rande der Altstadt von Waiblingen, direkt an der Rems. Er ist das einzige erhaltene Stadttor der mittelalterlichen Stadtanlage und als Kulturdenkmal geschützt. Der Turm hat vier gemauerte Geschosse und einen Fachwerkstock. Auf der stadtabgewandten Seite sind zwei Gemälde von 1938 angebracht, die stadtgeschichtliche Ereignisse zeigen. Die Steinbrücke wurde 1735 von Johann Adam Groß gebaut. Der Turm diente ursprünglich als Gefängnis und wurde 1864 knapp vor dem Abriss gerettet. Die anderen Stadttore wurden in den 1830er Jahren abgerissen. Bis 1934 verlief die Reichsstraße 14 durch das Tor. Die Sanierung des Denkmals erfolgte in den 1970er Jahren und 2011–2013. Die Nutzung des Turms erfolgt seit 1934 durch den Heimatverein aus Csávoly, wobei die Ausstellung 2019 wiedereröffnet wurde. Im Turm ist das Gebäude 37,3 Meter hoch mit einem fast quadratischen Grundriss. Im Dachreiter befindet sich eine Glocke aus dem Jahr 1667. Die Umgebung um den Turm umfasst die Altstadt von Waiblingen sowie die Rems. Der Turm wird als eines der drei Türme von Waiblingen bezeichnet, neben dem Hochwachtturm und dem Turm der Michaelskirche.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Museum, Gefängnis, Torturm, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Waiblingen
- Erbaut
- 1491
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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