Slaviboř

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Kraj Vysočina

Slaviboř

Slaviboř ist ein Ortsteil der Gemeinde Černíč im Okres Jihlava, Tschechien. Das Dorf liegt fünfeinhalb Kilometer südlich von Telč und beiderseits der Mährischen Thaya. Es gehört zum Dačická kotlina und grenzt an mehrere Nachbarorte wie Městská Cihelna und Zadní Vydří. Die Bahnstation Slaviboř befindet sich südlich des Dorfes, und östlich verläuft die Bahnstrecke Kostelec u Jihlavy–Slavonice. Das Dorf hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1355 wurde Slaviboř erstmals urkundlich erwähnt, und es war Sitz eines Adelsgeschlechts. 1365 wurde es der Herrschaft Teltsch zugeschlagen. 1604 erbte die Tochter des letzten Herren von Neuhaus, Lucie Ottilie, das Dorf. 1849 bildete Slaviboř eine Gemeinde, und 1924 wurde der amtliche Name festgelegt. 1960 wurde es in Černíč eingegliedert. In Slaviboř gibt es mehrere sehenswerte Orte. Auf dem Dorfplatz steht ein Glockenbaum, und mehrere Flurkreuze markieren historische Grenzen. Gegenüber der Bahnstation steht ein Gedenkstein für die Familie Mrvík, deren drei Söhne im Ersten Weltkrieg fielen. Das Procházkův mlýn, eine Wassermühle seit 1784, wurde 1928 umgebaut. Auf der Terrasse an der Westseite des Dorfangers liegen eng beieinander stehende Vierseithöfe, die das Ortsbild prägen.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
Ort
Černíč

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