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Vyšehrad
Festung in Prag
Der Vyšehrad ist ein frühmittelalterlicher Burgwall südlich der Prager Neustadt auf einem Hügel an der Mündung des Botič in der Moldau. Er wurde im 10. Jahrhundert als zweite Burg der Přemysliden gegründet und in der Romanik sowie Gotik ausgebaut. Die heutige Form entstand durch einen barocken Umbau. Innerhalb der Burg liegen die Basilika St. Peter und Paul sowie der Vyšehrader Friedhof, auf dem viele Künstler und Politiker bestattet sind. Der Vyšehrad war ein zentrales politisches und kulturelles Zentrum, besonders unter Vratislav II. und Karl IV. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert zu einer Festung ausgebaut, mit zwei Toren und 13–15 Türmen. Karl IV. nutzte den Vyšehrad als Ausgangspunkt für seine Krönungsreise. Die Basilika St. Peter und Paul wurde mehrfach erweitert und erhielt barocke sowie neogotische Elemente. Die Kirche ist bekannt für die „Vyšehrader Madonna“ und die barocke Glockenturm. Der Vyšehrad umfasst den Vyšehrader Tunnel, der 1904 eröffnet wurde, und die Basilika St. Peter und Paul. Der Vyšehrader Friedhof ist der bedeutendste Prager Friedhof mit Gräbern wie Antonín Dvořák und Bedřich Smetana. Die Kapelle der Jungfrau Maria an den Schanzen und die Martinsrotunde, die älteste Rotunde Prags, sind weitere wichtige Elemente. Die Alte und Neue Propstei sowie die Sankt-Martins-Rotunde ergänzen das Ensemble.
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- Art
- Festung, Ruine, Wallburg
- Ort
- Vyšehrad
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
- Seehöhe
- 232 m
À proximité
- basilique Saint-Pierre et Saint-Paul15 m
- cimetière de Vyšehrad64 m
- zbytek románského mostu na Vyšehradě55 m
- Slavín84 m
- Pomník svatého Václava152 m
- bazilika sv. Vavřince131 m
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