Frose

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SalzlandkreisBezirk Salzlandkreis

Frose

Ortsteil von Seeland

Frose ist ein Ortsteil der Stadt Seeland in Sachsen-Anhalt und liegt im nordöstlichen Harzvorland, östlich der unteren Selke. Das Klima ist ausgeglichen, und die fruchtbaren Böden fördern intensive Landwirtschaft. Die Region war bis 1990 von Braunkohle-Tagebau geprägt, wobei bis zu 200 Bergleute arbeiteten. Die Böschungen wurden saniert, und aus den Tagebaurestlöchern entstand das Naherholungsgebiet „Seeland“. Frose war bis 2009 eigenständige Gemeinde und war bis 2011 Teil der Verwaltungsgemeinschaft Seeland. Der Concordiasee wurde 2002 zum Baden freigegeben, 2009 gesperrt, und der Königsauer See ist ein Biotop für seltene Vogelarten. Die Gemeinde wurde 2009 mit vier weiteren Orten zur neuen Stadt Seeland vereinigt. Die letzte Bürgermeisterin war Christiane Kleist. Frose besitzt eine romanische Stiftskirche St. Cyriakus, die Teil der Straße der Romanik ist. Auf dem Platz unter der Linde steht ein Gedenkstein zur Erinnerung an Louis Riekehr, einen kommunistischen Nazigegner. Die Stiftskirche wurde 1544 protestantisch, und die katholische Kirchengemeinde Königsaue wurde 1968 nach Frose verlegt. Das Wappen der Gemeinde zeigt einen Wasserturm und einen Fisch, symbolisch für die Geschichte und die Region.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Ortsteil
Ort
Seeland
Seehöhe
120 m

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