Marienehe
Gebietsteil der Hansestadt Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Marienehe ist ein Stadtteil Rostocks in Mecklenburg-Vorpommern und liegt in den Ortsteilen Schmarl, Evershagen und Reutershagen. Das Gebiet war bis in die Neuzeit ein Klostergebiet, das 1396 von der Kartäuserorden gegründet wurde. Im 16. Jahrhundert wurde es nach der Reformation an die mecklenburgischen Herzöge vergeben und später als Domanialgut genutzt. 1934 wurde Marienehe in die Stadt Rostock eingemeindet. Der Fischereihafen Rostock ist der zweitgrößte Hafen der Stadt und bietet 21 Liegeplätze an rund 2100 Metern Kailänge. Er ist mit einer Hafenbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen und dient vor allem dem Handel mit Holz und Düngemittel. 2019 wurden im Hafen rund 880.000 Tonnen Güter umgeschlagen, wobei Holz und Düngemittel die größten Mengen darstellten. Der Güterumschlag wird zu 80 % mit der Eisenbahn transportiert. In Marienehe gibt es eine gut ausgebauten Verkehrsanbindung über die S-Bahn und die Straßenbahn. Die Gewerbebetriebe am Fischereihafen sind über eine Buslinie mit dem Holbeinplatz verbunden. Der Hafen bietet Lagerflächen, Verarbeitungshallen und einen eigenen Hafenbereich für die Fischfangflotte der DDR. Die Infrastruktur umfasst auch eine Schüttgutfläche und eine Düngemittelhaltefläche.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Ortsteil, Ortslage
- Ort
- Rostock
- Seehöhe
- 4 m
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