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Camaleño

Gemeinde in Kantabrien, Spanien

Camaleño
MiguelAlanCS CC BY-SA 4.0

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Camaleño liegt im Westen der autonomen Region Kantabrien in Spanien und umfasst über 30 Dörfer, die sich in Höhen von 350 bis 650 Metern über dem Meeresspiegel erstrecken. Die Gemeinde wird vom Fluss Río Deva durchflossen und grenzt an die kleine Nachbarstadt Potes im Westen. Die nächstgelegene Großstadt ist Santander, das etwa 110 Kilometer nordöstlich entfernt ist. Die Gemeinde besteht aus 35 Dörfern und Weilern, die jeweils kleinere Einwohnerzahlen aufweisen.

Die Geschichte von Camaleño ist von der Entwicklung der Landwirtschaft und des Tourismus geprägt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts lebten bereits über 1.900 Menschen in der Gemeinde, doch der Bevölkerungsrückgang im 20. Jahrhundert durch die Mechanisierung der Landwirtschaft führte zu einer Veränderung. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat der Tourismus, insbesondere die Vermietung von Ferienwohnungen, die Wirtschaft der Gemeinde gestärkt. Der Nationalpark Picos de Europa, der 1995 gegründet wurde, trug maßgeblich zur Belebung des Tourismus bei.

Camaleño ist vor allem für seine landschaftliche Schönheit bekannt, die durch den Río Deva und die umliegenden Bergregionen geprägt ist. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Kloster Santo Toribio de Liébana, der mittelalterliche Bergfried von Mogrovejo sowie das Hochtal Fuente Dé mit seiner Seilbahnstation. Ausflüge zu der präromanischen Kirche Santa María de Lebeña und der romanischen Kirche Santa María de Piasca in der Nachbargemeinde Cabezón de Liébana sind ebenfalls empfehlenswert. Die Gemeinde hat zudem eine Verbindung zur Geschichte durch die Persönlichkeit Toribio de Mogrovejo, der als Bischof von Lima und Missionar bekannt ist.

Sources (2)
Art
municipio de Cantabria
Ort
Kantabrien
Seehöhe
400 m

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