📷 Image: Wikimedia Commons
Schloss Lützen
denkmalgeschütztes Bauwerk in Lützen im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt
Das Schloss Lützen, auch Burg Lützen, ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal in Lützen im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Es wurde erstmals 1252 urkundlich erwähnt und wurde im Auftrag der Bischöfe von Merseburg errichtet. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert ausgebaut und 1538 in ein Wasserschloss im Renaissancestil umgebaut. Im Laufe der Zeit wurde die Burg mehrfach umgebaut, darunter wurde der Wassergraben verschüttet. Das Schloss ist ein zweigeschossiges, annähernd quadratisches Gebäude mit einem kleinen fünfeckigen Innenhof. An der Nordseite steht ein 41 Meter hoher Bergfried, der im 17. Jahrhundert errichtet und 1990–1995 restauriert wurde. Auf der Westseite des Hofes befindet sich eine kreuzgratgewölbte Laube, und am Eingang des Schlossparks stehen zwei Obelisk-Aufsätze aus dem 17. Jahrhundert. Das Schloss liegt im westlichen Teil des Schlossparks. Im Schloss befindet sich ein Museum, das seit 1928 besteht und bis heute genutzt wird. Die Schlossanlage umfasste ursprünglich eine Kapelle, deren Lage heute nicht bekannt ist. 1861 wurde ein Saal zur katholischen Kapelle umgebaut. Die Schlossanlage ist Teil der historischen Landschaft und bietet Ausblicke auf den Schlosspark und die Umgebung. Die historischen Räume und Wege ermöglichen einen Einblick in die Entwicklung der Anlage über die Jahrhunderte.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Lützen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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