Burg Bösingfeld
abgegangene Burg in der lippischen Stadt Bösingfeld in Nordrhein-Westfalen in Deutschland
Die Burg Bösingfeld, auch Neutrotzdenburg oder Alte Trotzdenburg genannt, ist eine abgegangene Burg im Ortsteil Bösingfeld der Gemeinde Extertal in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im lippischen Raum und war einst Sitz der Grafen von Sternberg. Die genaue Lage der Burg ist bis heute unbekannt, wobei zwei mögliche Standorte innerhalb der Stadt vermutet werden: der Pulverberg und der Nordhagen. Der Flurname „Neutrotzdenburg“ oder „Alte Trotzdenburg“ deutet auf den zweiten Standort hin. Die Burg wird erstmals 1247 als Münzstätte erwähnt, was auf eine Verbindung zur Burg schließen lässt. 1391 wird die Burg erstmals erwähnt, und 1405 fiel sie an die Edelherren zur Lippe. Nach 1442 wurde die Burg wüst, und sie wurde vermutlich bereits vorher aufgegeben. 1492 wurde Bösingfeld wiederbesiedelt, wobei der ursprüngliche Stadtgrundriss verändert wurde und die Burgstelle nicht mehr erkennbar ist. Eine neue Burg wurde nicht errichtet. Die Burg Bösingfeld ist ein historisches Zeugnis der Region und wird in der lokalen Geschichte erwähnt. Auf dem Pulverberg wurden 1939 Steingewölbe entdeckt, die mit der Burg in Verbindung gebracht werden. Der Flurname „Neutrotzdenburg“ oder „Alte Trotzdenburg“ deutet auf den möglichen Standort am Nordhagen hin. Die Burg ist Teil der Burgenkultur der Lippe und wird in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ dokumentiert.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Burg
- Ort
- Extertal
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