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Raedersdorf

französische Gemeinde im Elsass

Raedersdorf
Rauenstein CC BY-SA 3.0

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Raedersdorf liegt am Rande des Jura, im äußersten Süden des Elsass. Der Dorfkern erstreckt sich beiderseits der oberen Ill. Das nördliche und südliche Drittel der Gemeindefläche ist von Wald bedeckt. Die Gemeinde grenzt an Bouxwiller im Norden, Oltingue im Nordosten, Lutter im Südosten, Kiffis im Süden sowie Sondersdorf im Westen. Die Ill tritt hier aus dem Faltenjura hervor und verändert kurz darauf ihre Richtung nach Westen.

Raedersdorf wurde erstmals 1184 in der romanischen Form Raiscort erwähnt und 1324 als Redirstorf. In der Geschichte des Ortes finden sich Spuren jungsteinzeitlicher Siedlungen sowie der Glockenbecherkultur. Im 18. Jahrhundert gab es eine Wallfahrtskapelle, die später zerstört wurde. Der Ort war bis 1648 Teil der Habsburger und wurde danach dem französischen Königreich zugeordnet. Im 19. Jahrhundert gehörte er zum Deutschen Reich.

Die Sehenswürdigkeiten umfassen die Kirche St. Stephanus mit mittelalterlichen Resten und barocken Elementen sowie die Kapelle Mariabrunn, die auf eine alte Wallfahrt zurückgeht. Die Kirche war ursprünglich von den Grafen von Pfirt verwaltet und später von der Zisterzienserabtei Lützel. Die Kapelle wurde nach ihrer Zerstörung im 18. Jahrhundert 1858 wieder aufgebaut. In der Gemeinde lebte auch Friedrich Möhring, ein deutscher SA-Führer.

Sources (2)
Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Haut-Rhin
Seehöhe
784 m

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