bibliothèque Ambrosienne

Mailänder Bibliothek

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Die Biblioteca Ambrosiana ist eine historische Bibliothek in Mailand, benannt nach dem Mailänder Kirchenvater Ambrosius. Sie entstand auf Initiative des Kardinals Federico Borromeo, der sie 1609 als öffentliche Einrichtung eröffnete. Zusammen mit der Pinacoteca Ambrosiana und einer Kunstakademie bildete sie bald ein bedeutendes kulturelles Zentrum Italiens. Die Bibliothek beherbergt heute über 850.000 Druckwerke, 35.000 Manuskripte und mehr als 2.100 Inkunabeln. Besonders wertvoll sind Leonardo da Vincis Codex Atlanticus mit 1.119 Blättern und eine Handschrift von Luca Paciolis *De divina proportione* mit Zeichnungen des Künstlers. Zu den Schätzen zählen auch Fragmente der *Ilias Ambrosiana* aus dem 5. Jahrhundert und Werke von Autoren wie Petrarca, Galileo Galilei und Alessandro Manzoni. Besucher finden hier nicht nur historische Dokumente, sondern auch eine Münz- und archäologische Sammlung. Die Räume der Bibliothek sind Teil eines wissenschaftlichen Netzwerks, das seit ihrer Gründung Gelehrte aus ganz Europa anzog. Nach Kriegszerstörungen im Jahr 1943 wurde sie unter Luigi Caccia Dominioni wiederaufgebaut.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Archiv, Privatbibliothek
Ort
Mailand
Adresse
Piazza Pio XI 2 - 20123 Milano
Erbaut
1607
Baustil
Italienische Barockarchitektur
Architekt
Francesco Maria Richini

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