Burgruine Hollenberg

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Burgruine Hollenberg

Burgruine in Deutschland

Die Burgruine Hollenberg ist eine spätmittelalterliche Amtsburg, die vermutlich von Kaiser Karl IV. errichtet wurde. Sie liegt auf der Kuppe des Hollenberger Schlossberges in der Gemeinde Pegnitz, im Landkreis Bayreuth. Die Ruine befindet sich in der Fränkischen Schweiz, 540,7 m ü. NN, und ist von der evangelischen Pfarrkirche Sankt Bartholomäus in Pegnitz etwa 4.150 Meter westlich gelegen. Umgebung sind weitere Burgen wie der Burgstall Wartberg und die Burg Pottenstein. Die Burg wurde zwischen 1357 und 1363 errichtet, als Karl IV. die Stadt Pegnitz erwarb. Sie war bis 1387 von böhmischen Pflegern bewohnt. Während des Krieges zwischen Böhmen und dem Pfälzer König Ruprecht verlor die Burg mehrmals den Besitzer. Nach dem Tod Ruprechts 1410 kam die Burg in den Besitz des Herzogs Johann von Wittelsbach. Sie wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört und blieb bis 1570 als Ruine bestehen. Die Burg wurde nicht wiederaufgebaut. Von der Ruine aus hat man eine Aussicht nach Westen bis Gößweinstein. Der Wanderweg führt vom Weiler Hollenberg bergauf. Unterhalb der Burg liegt die Zwergenhöhle mit einer Tiefe von 97 m. Die Umgebung umfasst den Hollenberger Wald und die Pirkenreuther Kapelle, eine mittelalterliche Kirchenruine. Die Burgruine ist frei zugänglich und Teil der Landschaft der Fränkischen Schweiz.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Burg, Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Pegnitz
Adresse
Schloßberg (Ruine Hollenberg)
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Sources:Burgruine Hollenberg (CC0-1.0)

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