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Kottmar
Berg im Lausitzer Bergland
Der Kottmar ist ein 583 Meter hoher Berg im Lausitzer Bergland im Landkreis Görlitz. Er gehört zu den erloschenen Vulkansüdwänden des tertiären Vulkanismus und besteht aus Phonolith, einem vulkanischen Ergussgestein. Der Berg ist mit dem Schlechteberg in Ebersbach und dem Löbauer Berg verbunden und liegt nordwestlich des gleichnamigen Ortes Kottmarsdorf. Der Kottmar hat eine reiche Geschichte, darunter die Erwerbung durch die Stadt Löbau im Jahr 1311 und die Rückgabe nach dem Oberlausitzer Pönfall 1547. Im 17. Jahrhundert entstand eine Siedlung, die 1691 genehmigt wurde. Auf dem Berg gibt es den Kottmarturm, die Kottmarbaude und die Kottmarschanzen. Zudem entspringen mehrere Quellen, die in verschiedene Flüsse münden. Auf dem Kottmar gibt es Wanderwege mit Erklärungstafeln zu zehn Sagen, darunter die von Mara, Mars und dem Riesen Sprejnik. Die Kottmarschanzen wurden seit den 1960er Jahren von Wintersportlern gebaut und 2004 erneuert. Der Berg war zudem ein Standort für eine Sendeanlage, die bis 2007 betrieben wurde. Die Umgebung umfasst Orte wie Ebersbach-Neugersdorf, Ruppersdorf und Walddorf.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Berg
- Ort
- Landkreis Görlitz
- Seehöhe
- 582 m
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