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Břvany

Gemeinde in Tschechien

Břvany
Petr Kinšt CC BY-SA 4.0

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Břvany ist eine Gemeinde im Okres Louny, etwa acht Kilometer nordwestlich von Louny. Sie liegt im südwestlichen Ausläufer des Böhmischen Mittelgebirges und ist von verschiedenen Bergkuppen umgeben. Das Dorf befindet sich an der Einmündung des Bachs Jezeř in den Fluss Hrádecký potok. Nachbarorte umfassen Bečov, Milá, Poustka, Lenešice, Březno, Celnice, Postoloprty, Vrbka, Výškov, Počerady und Volevčice.

Břvany hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Das Kloster Porta Apostolorum besaß hier Güter und errichtete 1501 eine spätgotische Wehrkirche des hl. Martin. Das Dorf war bis 1945 Teil des Landkreises Saaz und lag an der Grenze zur „Resttschechei“. 1947 wurde es zum Okres Louny eingegliedert. Die Gemeinde hat keine Ortsteile und besitzt eine Mineralquelle, das kohlensaure Wasser wird unter dem Namen Praga abgefüllt.

In Břvany gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die spätgotische Wehrkirche des hl. Martin aus dem Jahr 1501 steht im Dorf. Zudem gibt es eine Statue des hl. Johannes von Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert und eine Statue des hl. Rochus aus dem Jahr 1932. Auf dem Berg Břvanský vrch (Weberschaner Berg) befinden sich die Basaltblöcke Kamenní mužíčci (Steinmännchen). Das Dorf liegt an der deutsch-tschechischen Sprachgrenze und war bis 1945 ein Grenzbahnhof.

Sources (1)
Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Louny
Seehöhe
209 m

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