📷 Image: Wikimedia Commons
Hirschau
Stadtteil von Tübingen, Baden-Württemberg, Deutschland
Hirschau ist ein Stadtteil der Universitätsstadt Tübingen im Bundesland Baden-Württemberg. Er liegt westlich der Innenstadt und ist etwa sechs Kilometer von Tübingen und Rottenburg am Neckar entfernt. Der Stadtteil erstreckt sich über 6,17 km² und hat eine Bevölkerung von 3401 Einwohnern. Er liegt 330 m ü. NN und grenzt an den Spitzberg, der bis zu 475 m ü. NN hochsteht. Auf dem Spitzberg wird Weinbau betrieben, und die Einzellage Sonnenhalde gehört zum Weinbaugebiet Württemberg. Hirschau hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1381 wurde der Ort vorderösterreichisch, und 1461 wurde die Kapelle zur Pfarrei aufgewertet. 1971 wurde Hirschau in die Kreisstadt Tübingen eingegliedert und verlor seine Selbstständigkeit. Dennoch behält der Ort seinen dörflichen Charakter. Es gibt Vereine wie den Obst- und Weinbauverein, die die Tradition des Weinbaus forttragen. Beim WeinSommerAbend präsentieren bis zu zehn Wengerter ihre Weine. In Hirschau gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter die Friedhofskapelle „Zu unserer lieben Frau im Holderbusch und St. Urban“ und die Katholische Pfarrkirche St. Ägidius. Die Riedkelter, eine der ursprünglich sechs Keltern, ist die einzige noch erhaltene Kelter auf dem Gebiet. Der Baggersee dient als Badesee für den Schwimmsport. Zudem besteht eine Gemeindepartnerschaft mit Kingersheim im Elsass.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Tübingen
- Seehöhe
- 330 m
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