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Hortus Palatinus
Schlossgarten in Heidelberg
Der Hortus Palatinus ist der Renaissance-Garten des Heidelberger Schlosses und wurde ab 1616 von Salomon de Caus entworfen. Er war ein Teil der Schlossanlage und galt als einer der berühmtesten Gärten Europas. Der Garten war ursprünglich als Terrassengarten konzipiert, wurde aber durch die Kriegerunruhen des Dreißigjährigen Krieges nicht vollständig fertiggestellt. Die Anlage ersetze den alten Burggarten und wurde später durch verschiedene Baumaßnahmen und Stilwechsel weiterentwickelt. Der Garten ist bekannt für seine Terrassenanlage, die aus mehreren Ebenen besteht. Die Untere Terrasse, auch Koniferenterrasse genannt, liegt 6 Meter tiefer als die Hauptterrasse und umfasst Wasserbecken und Figuren. Die Hauptterrasse ist durch ornamentierte Felder und Hecken geprägt und beherbergt Bäume wie den Ginkgobaum und die Kaukasische Flügelnuss. Die Parterregärten, die Große Grotte und der Pomeranzenhain sind weitere markante Bereiche, die die historische und botanische Bedeutung des Gartens unterstreichen. Besucher können die Terrassenanlage erkunden, die mit Wasserbecken, Brunnen und Treppenanlagen wie der Pyramidentreppe ausgestattet ist. Die Große Grotte mit ihren kaskadenartigen Wasserelementen und die Pomeranzenbäume aus dem 17. Jahrhundert sind besonders sehenswert. Die Gartenwirtschaft, die ursprünglich als kultureller Raum diente, wurde im Laufe der Zeit zur Attraktion für Konzerte und Veranstaltungen. Die Restaurationsarbeiten im 20. Jahrhundert trugen dazu bei, den historischen Charakter des Gartens wiederzuerkennen und zu bewahren.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Garten
- Ort
- Heidelberg
- Erbaut
- 1700
- Baustil
- Barock
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