Schweden und Finnland

Huseby bruk

Huseby ist ein ehemaliges Eisenwerk im Kirchspiel Skatelöv in der Gemeinde Alvesta in der schwedischen Provinz Kronoberg. Es liegt am Fluss Helige å zwischen den Seen Salen und Åsnen. Die älteste Namensform lautet Hosaby und ist für 1419 belegt; sie deutet auf die Lage des Dorfes am Oset hin, der Mündung der Helgaå in den Åsnen. Anfang des 15. Jahrhunderts gehörte Huseby den Brüdern Magnus und Bent Sture; nachdem das Geschlecht in männlicher Linie ausgestorben war, kam der Besitz auf Umwegen an die Krone und war im 16. Jahrhundert Kronland. Den Betrieb begründete Carl Carlsson Gyllenhielm, ein ausserehelicher Sohn Herzog Karls. In den 1620er Jahren liess er an den Wasserfällen von Huseby ein Eisenwerk anlegen; die älteste Nachricht über das Erschmelzen von Roheisen an diesem Ort stammt von 1629. Das Werk beruhte vollständig auf Seeerz, das aus den grossen Seen der Umgebung gefördert wurde. In den 1630er Jahren begann man neben Kanonen auch eiserne Kachelöfen zu giessen. Neben dem Hochofen und der Stückgiesserei gab es auf dem Gelände einen Stangeneisenhammer und eine Hammerschmiede. Gyllenhielm selbst besuchte Huseby nie, überwachte den Betrieb aber genau. 1642 erhielt Arnold de Rees aus Haarlem das Werk in Pacht und ein Jahr darauf das alleinige Recht, in Småland Eisenwerke zu betreiben; unter ihm wurde Huseby in grossem Massstab ausgebaut, unter anderem mit einem leistungsfähigen Transportweg. Heute liegt das Ensemble als Gutsanlage in der wald- und seenreichen Landschaft zwischen Salen und Åsnen.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

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