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Schlossopernhaus
nicht erhaltenes Opernhaus in Hannover als Anbei am Leineschloss
Das Schlossopernhaus in Hannover war ein Opernhaus neben dem Leineschloss, das 1687–1689 erbaut wurde. Es galt bis ins 18. Jahrhundert als eines der größten und schönsten Theaters seiner Zeit. Das barocke Gebäude fasste 1300 Zuschauer und war mit einer speziellen Dachkonstruktion ausgestattet, die auch Theatermaschinerie beherbergte. Es stand in Konkurrenz zum Opernhaus in Wolfenbüttel und sollte die Italienreisen des Herzogs reduzieren. Das Schlossopernhaus wurde bis 1852 genutzt und 1854 abgerissen. In seiner Funktion übernahm das neue Opernhaus am Opernplatz, das 1854 entstand. Uraufführungen von Werken von Heinrich Marschner und anderen Komponisten fanden hier statt. Das Gebäude war zudem von bedeutenden Musikern wie Agostino Steffani und Georg Carl Andreas Wagner bespielt. Die Architektur und Geschichte des Theaters sind in verschiedenen Fachbüchern dokumentiert. Im Schlossopernhaus gab es Räume für Theateraufführungen, eine Bühne und eine spezielle Dachkonstruktion, die als Tragwerk diente. Die Umgebung umfasste das Leineschloss und später das Opernhaus am Opernplatz. Die Ausblicke reichten bis in die Innenstadt von Hannover. Das Gebäude war Teil der barocken Architektur der Residenzstadt und bot einen Blick auf die historische Entwicklung der Stadt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Opernhaus, Schlosstheater
- Ort
- Hannover
- Architekt
- Johann Friedrich Jungen
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