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Philanthropin
Schule in Frankfurt
Das Philanthropin in Frankfurt am Main war eine jüdische Schule, die von 1804 bis 1942 bestand. Es lag im Stadtteil Nordend und war bis zu 1.000 Schüler groß. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1908 nach Plänen von Georg Matzdorff errichtet. Heute ist es Sitz der I. E. Lichtigfeld-Schule, einer Grundschule mit gymnasialer Oberstufe, die seit 2006/07 dort unterrichtet. Die Schule war von großer Bedeutung für die jüdische Gemeinde und hatte eine lange Geschichte. Sie wurde 1804 gegründet und war bis 1942 in Betrieb. Unter verschiedenen Direktoren entwickelte sie sich zu einer modernen Bildungseinrichtung. 1933 wurde sie aufgrund der nationalsozialistischen Machtergreifung geschlossen. Nach dem Krieg diente das Gebäude als Verwaltungszentrum der Jüdischen Gemeinde und wurde später als Bürgerhaus genutzt, bis es 2006 wieder der Gemeinde übergeben und zur Schule umgebaut wurde. Die I. E. Lichtigfeld-Schule besitzt Räume für Grundschulunterricht und gymnasiale Oberstufe. Sie bietet eine Ganztagsschule mit Mensa und Unterricht in jüdischer Religion, hebräischer Sprache und jüdischen Themen. Die Schule nimmt nichtjüdische Schüler auf und verbindet weltlichen Unterricht mit jüdischen Traditionen. Die Schüler besuchen ein ehemaliges Konzentrationslager und erhalten eine Ausbildung bis zum Abitur.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Schule, Philanthropin
- Ort
- Frankfurt am Main
- Adresse
- Hebelstraße 15–17
- Erbaut
- 1804
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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