Villes et localitésKraj Vysočina

Jihlava

Stadt in Tschechien

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Jihlava ist eine Mittelstadt in der Region Vysočina, direkt an der böhmisch-mährischen Grenze. Der Großteil der Stadt liegt in Mähren, während Teile im Böhmen gelegen sind. Sie ist Verwaltungssitz der Region und ein bedeutendes Zentrum für Wirtschaft, Kultur und Bildung. Die Stadt war bis zum Zweiten Weltkrieg das Zentrum der deutschsprachigen Iglauer Sprachinsel. Jihlava hat eine reiche Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt wurde 1250 zur Königsstadt erhoben und besaß früh weitreichende Privilegien. Die Iglauer Bergrechtsordnung aus dem Jahr 1249 ist die älteste bekannte Rechtsordnung für eine Stadtverwaltung mit bergbaubasiertem Wirtschaftsleben. Die Stadt war auch ein Zentrum der Katholischen Bewegung in den Hussitenkriegen und blieb von Zerstörungen verschont. In Jihlava gibt es zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten wie das historische Stadtzentrum, das Jesuitenkolleg, die Mariensäule und das Mutter-Gottes-Tor. Die Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert sind weitgehend erhalten, und das unterirdische Labyrinth der Stadt ist eines der größten in Tschechien. Die Stadt ist auch bekannt für ihre Kirchen, den Jüdischen Friedhof und das Gustav-Mahler-Haus.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeinde in Tschechien, Statutarstadt in Tschechien, Bergbaustadt, Bezirksstadt, Verwaltungssitz einer Region, Gemeinden mit erweitertem Wirkungsbereich, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
Ort
Okres Jihlava
Erbaut
1233
Seehöhe
523 m

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