Franziskanerterziarenkloster St. Nikolaus, Jüchen

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Franziskanerterziarenkloster St. Nikolaus, Jüchen

Kloster in Deutschland

Das Nikolauskloster in Jüchen liegt im Rhein-Kreis Neuss, bei Schloss Dyck. Es war bis 1802 Hauskloster der Familie Salm-Reifferscheid und geistliches Zentrum der Reichsherrschaft Dyck. Die Klosterkirche diente bis 1802 als Grablege der Herren von Dyck und wurde später zur Pfarrei Glehn zugewiesen. 1905 gründeten die Oblaten der unbefleckten Jungfrau Maria ein Studienheim für junge Männer, das bis 1953 bestand. Das Kloster war bis 1802 ein bedeutendes religiöses Zentrum und wurde 1802 säkularisiert. 1860 wurde die Klosterkirche wieder als Gottesdienststätte genutzt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Kloster ein Zentrum der katholischen Volksmission. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Lazarett und wurde 1945 mit einem Soldatenfriedhof versehen. Heute betreiben die Oblaten ein Zentrum für Kinder- und Familienpastoral. Im Inneren der Klosterkirche befindet sich die Fürstengruft der Familie Salm-Reifferscheidt-Dyck, die seit 1495 genutzt wird. Die Gruft wurde 1859 verschlossen und eine neue unter der Kirche angelegt. An der Südwand der Kirche hängt ein Epitaph aus Marmor, das den Grafen Erich-Adolph von Salm-Reifferscheidt ehrt. Das Kloster diente mehrfach als Drehort für Fernsehproduktionen und Filme.

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Art
Kloster
Ort
Jüchen
Erbaut
1403
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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