Benediktinerkloster Arneburg
Kloster in Deutschland
Das Benediktinerkloster Arneburg war ein Kloster in der Altmark, das im 10. Jahrhundert gegründet wurde. Es wurde von Graf Brun von Arneburg und seiner Frau Fridegun ins Leben gerufen. Der Graf überließ dem Kloster die Hälfte seiner Burg und den zugehörigen Besitz vor seinem Tod im Jahr 978. Papst Benedikt VII. erteilte dem Kloster 981–983 ein Privileg, und König Otto II. nahm es in seinen Schutz. Das Kloster wurde 997 bei einem slawischen Überfall zerstört. Das Kloster war bis 997 bestehen, doch nach dem Überfall blieben keine weiteren Nachrichten überliefert. 1006 übertrug König Heinrich II. dem Erzstift Magdeburg den ehemaligen Besitz des Klosters und das Recht, eine Kanonikerpropstei einzurichten. Ob diese Maßnahme tatsächlich umgesetzt wurde, ist unklar. Reste der ursprünglichen Anlage sind bis heute nicht bekannt. Die Anlage des Klosters umfasste vermutlich eine Burg sowie landwirtschaftliche und kirchliche Einrichtungen. Die Lage in der Altmark ermöglichte eine strategische Position, die für den Schutz und die Versorgung des Klosters von Bedeutung war. Die Umgebung um Arneburg bot somit eine grundlegende Infrastruktur für das Klosterleben.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Benediktinerabtei
- Ort
- Arneburg
- Erbaut
- 928
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