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Kreuzherrenstift Steinhaus, Beyenburg (Wuppertal)
Kloster in Deutschland
Das Kreuzherrenstift Steinhaus ist ein ehemaliges Kloster im Wuppertaler Stadtteil Beyenburg. Es wurde 1298 als Kreuzherrenkloster gegründet und 1804 säkularisiert. 1964 kehrte der Orden der Kreuzherren hier zurück. Das Kloster lag ursprünglich am Heerweg Köln–Dortmund, der zugleich Pilger- und Reiseweg war. 1303/04 wurde die Schenkung erweitert, um den nahegelegenen Beyenberg einzubeziehen, auf dem die Burg Beyenburg errichtet wurde. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle in der Seelsorge, Schulbildung und Armenpflege für die umliegenden Regionen. Die spätgotische Klosterkirche St. Maria Magdalena aus dem Jahr 1485 ist bis heute erhalten. Die Säkularisation 1804 führte zur Verstaatlichung der Güter und zur Zerstörung der Bibliothek. 1964 siedelte der Orden erneut in das ehemalige Kloster an. Heute ist das Kreuzherrenstift Steinhaus das einzige deutsche Kloster dieses Ordens. Die ehemaligen Klostergebäude umfassen die einschiffige Klosterkirche St. Maria Magdalena sowie die Burg Beyenburg. Die Lage am Hang bietet Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und die Landschaft. Die historische Bedeutung des Ortes ist durch die Schenkung durch Graf Adolf V. von Berg und die Bestätigung durch seinen Bruder Konrad I. von Berg belegt. Die Verbindung zur Hanse- und Heerstraße sowie zur Pilgerreise unterstreicht die strategische und spirituelle Rolle des Klosters.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Wuppertal
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
V okolí
- Burg Beyenburg235 m
- Steinhauser Bach393 m
- Hofsiefen869 m
- Spreeler Bach1.2 km
- Lohbach1.3 km
- Der Grüne Zoo Wuppertal1.4 km
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