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Benediktinerkloster Saalfeld
Kloster der Benediktiner in Saalfeld/Saale in Thüringen
Die Benediktinerabtei Saalfeld war ein bedeutendes Kloster der Benediktiner in Saalfeld/Saale, Thüringen. Es wurde im 11. Jahrhundert gegründet und war ursprünglich eine kirchliche Einrichtung, die sich auf dem Petersberg befand. Die Abtei war Teil der Siegburger Reform und wurde 1074 mit geistlicher Gewalt und Gütern ausgestattet. Sie entwickelte sich zu einem kirchlichen Machtzentrum im östlichen Thüringen und war reichsunmittelbar. Die Abtei war ein zentraler Ort der Christianisierung und Besiedlung der Region. Sie besaß reiche Güter und war bis 1526 ein weltliches Fürstentum. Die Abtei gründete Propsteien in Coburg und Probstzella und war bis 1497 mit Reichsregalien ausgestattet. Während der Reformation wurde sie 1526 säkularisiert und 1532 an das Haus Wettin verkauft. Die Gebäude wurden 1676 abgerissen, um das Residenzschloss in Saalfeld zu errichten. Die Abtei lag vor den Toren der mittelalterlichen Stadt Saalfeld, die 1212 Lehen der Schwarzburger wurde. Die Stiftskirche stand auf dem Petersberg, wo eine frühchristliche Kapelle vermutet wird. Die Abtei war auch ein Zentrum der Schriftkultur, da Lampert von Hersfeld seine Chroniken dort verfasste. Die Region um die Abtei war von bedeutenden Herrschaften und kirchlichen Einrichtungen geprägt.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Benediktinerabtei
- Ort
- Saalfeld/Saale
- Erbaut
- 1071
V okolí
- Schloss Saalfeld132 m
- Blankenburger Tor382 m
- Darrtor404 m
- Meininger Hof349 m
- Franziskanerkloster Saalfeld680 m
- Oberes Tor796 m
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