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Kloster Interlaken
kirchliche Gebäudeanlage in Interlaken (Kanton Bern), Schweiz
Das Kloster Interlaken war eine Augustiner-Chorherren-Propstei in Interlaken, Kanton Bern, Schweiz. Es wurde 1130 gegründet und 1528 aufgehoben. Die Propstei war 1133 unter Kaiser Lothar III. als Reichsstift anerkannt und erhielt 1220 das Recht zur Wahl des Kastvogts. Die Kastvogtei lag ab 1472 bei der Stadt Bern. Das Frauenkloster wurde 1257 erstmals erwähnt und 1484 aufgehoben, nach schweren Klagen über Unordnung und Sittenlosigkeit. Das Kloster besass um 1528 umfangreiche Güter, darunter Land im Grindelwaldtal, den Jungfrauenberg, Forstgebiete und Kirchen in verschiedenen Regionen. Es besaß Fischrechte und Mühlen, darunter die Aarmühle in Interlaken. Die Klosterleute stellten 1272 den Bau eines Bachs zum Kloster in Auftrag und besassen bereits 1257 eine Mühle. Die genaue Zeit, wann das Kloster den Brienzersee aufstauten, ist nicht bekannt, aber Fischrechte wurden 1354 bestätigt. Nach der Reformation wurde ein Teil der Propsteigebäude als Spital und Amtssitz genutzt. Das Neue Schloss wurde 1746–1750 unter Landvogt Samuel Tillier errichtet. Heute ist das Gebäude Sitz des Regierungsstatthalters, des Gerichts und des Grundbuchamts. Interlaken wurde 1803 Sitz des Oberamts und 1831 Hauptort des Amtsbezirks.
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- Art
- Kloster, Bauensemble
- Ort
- Interlaken
- Adresse
- Schloss 1–11, 3800 Interlaken
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
V okolí
- Mittelalterliche-neuzeitliche ehemalige Klosteranlage0 m
- Schloss Interlaken39 m
- Interlaken51 m
- Okres Interlaken-Oberhasli471 m
- Amtsbezirk Interlaken475 m
- Bödelibad572 m
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