Gitschtal

📷 Obrázek: Wikimedia Commons

KärntenBezirk Hermagor

Gitschtal

Gemeinde im Bezirk Hermagor, Kärnten

Gitschtal liegt im Bezirk Hermagor und ist ein Seitental des Gailtales. Das Tal erstreckt sich von der Stadt Hermagor bergwärts in nordwestlicher Richtung. Sein Hauptfluss ist die Gössering, die südlich von Hermagor in die Gail mündet. Der Talboden ist durchschnittlich einen Kilometer breit, seine Höhenlage senkt sich allmählich von 880 auf 600 m ü. A. Die Gemeindegrenzen reichen bis zu 1688 m Höhe und sind von dem Gebirgsstock des Reißkofels geprägt, der bis zu 2371 m hochsteht. Die erste urkundliche Erwähnung einer Gitschtaler Ortschaft ist die von Weißbriach aus dem Jahr 1331. Ab dem 16. Jahrhundert wurden im Gitschtal Edelmetalle und später Eisenerz abgebaut. Im Gösseringgraben befanden sich Hammerwerke, die Mitte des 17. Jahrhunderts von Baron Kranz aufgekauft wurden. Der Fremdenverkehr begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Kneipp-Kurhaus gebaut. Die heutige Gemeinde entstand 1973 durch die Vereinigung von Weißbriach und St. Lorenzen. Gitschtal ist bekannt für seine katholische und evangelische Pfarrkirche in Weißbriach sowie die Pfarrkirche St. Lorenzen im Gitschtal. Die Region hat sich vom Bergbau zur Landwirtschaft und zum Tourismus entwickelt. Das Tourismuskonzept setzt auf Wanderer und Skifahrer. Die Gemeinde verfügt über ein Wappen, das den Bergbau und die heilende Wirkung des Wassers symbolisiert. Persönlichkeiten wie Johann Koplenig und Skirennläufer wie Bernhard Flaschberger und Werner Franz sind aus dem Ort hervorgestoßen.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele

Art
Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
Ort
Bezirk Hermagor
Seehöhe
817 m
Zdroje:Gitschtal (CC0-1.0)

V okolí

🗺 Vytvořit trasu z těchto míst → ← Zpět do Bezirk Hermagor ← Všechna místa v Kärnten

QR-Code

QR fb2537d
fb2537d