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Schloss Pfünz

archäologische Stätte in Deutschland

Das Schloss Pfünz liegt in der Ortslage von Pfünz, einem Ortsteil der Gemeinde Walting im Landkreis Eichstätt. Es steht auf aufsteigendem Talgelände in der Waltinger Straße 3, etwa 392 Meter über Normalnull. Die Anlage umfasst ein Schlosshof, der über ein abgestuftes Parkplatzgelände von der Straße aus zugänglich ist. Die historische Anlage ist als Baudenkmal und Bodendenkmal registriert. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1710 baute Fürstbischof Johann Anton I. Knebel von Katzenelnbogen unter der Leitung von Jakob Engel ein Barockschloss. Später wurde es durch verschiedene Adelsfamilien genutzt, bis es 1955 von der Diözese Eichstätt erworben und zum Jugendhaus umgebaut wurde. Dabei wurden Anbauten und Neubauten realisiert, die bis in die 2000er Jahre reichen. Im Schlossgarten erstreckt sich eine ummauerte Anlage mit altem Baumbestand, einer Auffahrtsallee und einem Schlossteich. Die Gartenanlage wurde im 18. Jahrhundert angelegt und umfasst bis heute ein Viereck aus vier kleinen Fischweiher, die durch Kanäle verbunden sind. Skulpturierte Pfeiler aus der Willibaldsburg sind im Garten aufgestellt und wurden später ins Bayerische Nationalmuseum verlegt.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Walting
Adresse
Waltinger Straße 3
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Zdroje:Schloss Pfünz (CC0-1.0)

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