Kláštery

abbaye de Molaise

ehemaliges Zisterzienserkloster im Département Saône-et-Loire, Frankreich

Die Zisterzienserinnenabtei Molaise war ein Kloster der Zisterzienserinnen in Écuelles, Département Saône-et-Loire. Es lag südöstlich von Beaune an der Saône und wurde 1142 von Herzog Odo II. und seiner Gemahlin gestiftet. Die Abtei war ursprünglich unter der Abtei Tart angesiedelt und wurde 1170 selbst zur Abtei erhoben. Die erste Äbtissin stammte aus dem Adelshaus Vergy. Die Abtei wurde 1790 durch die Französische Revolution geschlossen und vollständig abgebrochen. Heute sind nur ein kleines Kapellchen und der Ludwigsbrunnen als Erinnerung an den Ort übrig. Der Ort war einst Ziel einer jährlichen Prozession, bei der Reliquien Ludwigs des Heiligen verehrt wurden. Diese Reliquien sind heute in der Pfarrkirche aufbewahrt. Der Weiler Molaise gehört heute zum Dorf Écuelles, das seinen Namen aus der Krankheit „Skrofeln“ bezieht. Traditionell glaubte man, dass die Reliquien der Abtei diese Krankheit heilen konnten. Die Abtei wird in der Cistopedia und der Base Mérimée dokumentiert, wobei letztere französische Quellen enthält.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Abtei
Ort
Écuelles
Denkmalstatus
Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich

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