📷 Obrázek: Wikimedia Commons
kobaltový mlýn Luhy
Blaufarbenwerk bei Luhy (deutsch Jungenhengst) einer Ortslage der tschechischen Gemeinde Potůčky (Breitenbach)
Das Blaufarbenwerk Jungenhengst befand sich in der Ortslage Luhy, der einzigen Ortschaft der tschechischen Gemeinde Potůčky. Es lag am Schwarzwasser und war ein Ort der Blaufarbenherstellung aus kobalthaltigem Erz. Der Betrieb wurde 1853 eingestellt, nachdem die Produktion aufgrund wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen nicht mehr wettbewerbsfähig war. Das Werk war ein wichtiger Arbeitgeber für die Bevölkerung der Region. Von 1703 bis in die 1740er Jahre arbeiteten verschiedene Handwerker dort, darunter Christian Hartzer und Wenzel Horbach. Im 18. Jahrhundert existierte ein Außenlager in Frankfurt a. M., vermutlich für den Export. Unter Johann Anton Berner wurde das Werk in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts weitergeführt, wobei jährlich 30 bis 40 Tonnen Farbe produziert wurden. Die Anlage stand am Hang hinter der Brücke über das Schwarzwasser. Mauerreste aus dem letzten, 1910 gebauten Haus erinnern an das Werk. Die Produktion wurde durch die Vorherrschaft sächsischer Farbwerke und die Verdrängung der Schmalte durch künstliches Ultramarin beendet. Die letzte öffentliche Versteigerung fand 1853 in Johanngeorgenstadt statt.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Ruine, Unternehmen, Mühlengebäude
- Ort
- Jungenhengst
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