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St. Salvator
Kirchengebäude in München
St. Salvator ist eine gotische Backsteinkirche in München, die sich an der Salvatorstraße 17 im Kreuzviertel der Altstadt befindet. Sie liegt am Salvatorplatz, nahe der Stadtmauer und dem ehemaligen Jungfernturm. Die Kirche war ursprünglich als Friedhofskirche der Frauenkirche errichtet und wurde 1494 eingeweiht. Im 17. Jahrhundert erhielt sie eine Empore, und 1829 wurde sie der griechisch-orthodoxen Gemeinde überlassen. Die Kirche ist bekannt für ihre gotische Architektur und die barocke Turmspitze, die 1767 durch Blitzschlag beschädigt und später ersetzt wurde. Sie beherbergt Bleiglasfenster aus dem Jahr 1497 und 1499 sowie Reste spätgotischer Fresken an der Nordfassade. Die Ikonostase wurde 1829 von Leo von Klenze errichtet. Die Kirche wurde mehrfach renoviert, darunter 1992/93 und 2008, und verfügt über ein neues Portal aus dem Jahr 2009. Die Salvatorkirche ist ein Teil des Salvatorfriedhofs, auf dem bedeutende Persönlichkeiten wie François de Cuvilliés der Ältere und Maximilien de Robespierre beerdigt sind. Die Kirche war Gegenstand eines Rechtsstreits um die Nutzungsrechte, der 1999 mit der Übertragung an die griechisch-orthodoxe Metropolie von Deutschland endete. Sie bleibt ein kulturelles und historisches Zeugnis der Münchner Altstadt.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- München
- Adresse
- Salvatorstraße 17
- Erbaut
- 1401
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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