Wertach

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SchwabenBezirk Schwaben

Wertach

Marktgemeinde im Landkreis Oberallgäu, Bayern

Wertach liegt im schwäbischen Landkreis Oberallgäu, am Fuße des Grünten und am Fluss Wertach. Der Ort ist mit 915 m ü. NHN die höchste Marktgemeinde Deutschlands und umgeben von der Natur des Allgäus. Die Gemeinde umfasst elf Gemeindeteile, darunter der Hauptort Wertach und Dörfer wie Bichel und Enthalb der Ach. Die Höhenlage reicht von 876 m bis 1695 m ü. NHN, wodurch der Ort eine einzigartige Landschaft präsentiert. Der Name Wertach leitet sich von der keltischen Flussbezeichnung Virdo ab und deutet auf eine keltische Besiedlung hin. Die erste Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 955 zurück, als Bischof Ulrich von Augsburg die erste Pfarrkirche weihte. Wertach war im Mittelalter Teil des Hochstifts Augsburg und unterlag verschiedenen Herrschaften, darunter den Rettenbergern und den Schellenbergern. Im 14. Jahrhundert erhielt der Ort das Marktrecht, und die Pfarrkirche wurde 1338 von Papst Benedikt XII. bestätigt. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von Kriegen, Pestepidemien und Katastrophen wie dem Brand von 1893. Wertach ist bekannt für seine Natur, die keltische Geschichte und die Pfarrkirche St. Ulrich, die 1896 nach dem Brand neu gebaut wurde. Der Ort hat eine reiche Tradition im Handwerk und der Landwirtschaft, was sich auch im Wappen widerspiegelt. Die Gemeinde ist ein Luftkurort und hat eine friedliche Atmosphäre. Die Gedenkstätte für die Opfer des Brandes von 1893 erinnert an die Katastrophe und die Wiedererlangung der Sicherheit. Die kulturelle und historische Vielfalt prägt den Alltag in Wertach.

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Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Oberallgäu
Seehöhe
915 m
Zdroje:Wertach (CC0-1.0)

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