Burgarena Finkenstein
Die Burgruine Finkenstein steht auf einem steil abfallenden Felsrücken über dem Faaker See. 1142 wird die Anlage erstmals urkundlich genannt; erhalten sind ein Bergfried von sieben mal sieben Metern aus dem 12. Jahrhundert, ein spätgotischer Treppenturm und die Kapelle St. Bartholomäus mit ihrem Rippengewölbe. Romanischer Kern und gotische Umbauten sind noch gut zu unterscheiden. Mit dem Aussterben der Finkensteiner im frühen 14. Jahrhundert fiel die Burg an die Kärntner Herzöge, ab 1335 an die Habsburger; 1508 gab Kaiser Maximilian I. sie an Siegmund von Dietrichstein, in dessen Familie sie bis 1861 blieb. Bewohnt war sie da längst nicht mehr — aufgegeben wurde die Burg im späten 18. Jahrhundert. Ihr zweites Leben begann, als der Konzertveranstalter Gerhard Satran im Burghof eine Arena mit 1.150 Plätzen einrichtete. Nach Satrans Tod 2015 wurde die Burg 2020 verkauft; die neuen Eigentümer Thomas Seitlinger und Knud Klingler führen die Restaurierung fort und bauen sie zu einem kulinarisch-kulturellen Ziel aus. Bespielt wird die Arena von Mai bis September mit Konzerten und Kulturveranstaltungen, dazu kommen Hochzeiten, Firmenfeiern und Filmproduktionen. Von Juni bis August ist die Burg auch ohne Veranstaltung zugänglich; auf dem Gelände gibt es die Burgschenke und Glamping-Unterkünfte, und der Blick reicht über den Faaker See.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
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