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Ulrichskirche
Kirchengebäude in Wien
Die Ulrichskirche in Neubau ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im 7. Wiener Gemeindebezirk. Sie liegt auf dem Abhang zwischen der Burggasse und der Neustiftgasse, wo einst der Ottakringerbache floss. Die Kirche ist Namensgeberin der ehemaligen Vorstadtgemeinde St. Ulrich und steht auf dem St.-Ulrichs-Platz. Die Kirche hat eine lange Geschichte: Eine Kapelle wurde 1211 erwähnt, die erste Kirche wurde 1408 errichtet und 1529 zerstört. Der heutige Bau entstand 1721 bis 1724 unter der Leitung von Josef Reymund. Die Türme wurden 1771 fertiggestellt. Die Kirche wurde mehrfach zerstört und wiederhergestellt, zuletzt 1683 und 1694. Im Innenraum dominieren Altäre aus rotem Stuckmarmor mit Figuren von Franz Xaver Seegen. Das Altarbild „Vision des hl. Ulrich in der Schlacht auf dem Lechfeld“ stammt von Paul Troger. Die Seitenaltäre zeigen Werke von Mildorfer, Maulbertsch und Bergl. Im Chorumlaufenden Anbau aus 1752 ist eine Kapelle mit einer Grablegungsgruppe aus dem 18. Jahrhundert. Die Orgel wurde 1842 von Josef Loyp gebaut, und die Glocken wurden 1770 und 1882 gegossen.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Neubau
- Adresse
- St.-Ulrichs-Platz
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Josef Reymund
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Website
- http://www.stulrich.com
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