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Kollegiatstift St. Simeon
Kollegiatstift in Trier in unmittelbarer Nähe des römischen Stadttores Porta Nigra
Das Simeonstift war ein Kollegiatstift in Trier, direkt neben dem römischen Porta Nigra. Es wurde nach dem Einsiedler Simeon von Trier benannt, der sich 1028 in der Porta Nigra niederließ. Das Stift entstand nach 1035, nachdem Simeon 1035 bestattet und heiliggesprochen wurde. Die Gründungsurkunde ist verlorengegangen, doch eine Urkunde aus dem Jahr 1048 belegt die Existenz eines Propstes und damit eine stiftische Verfassung. Das Simeonstift war bis 1802 bestehend, als es aufgelöst wurde. Die ehemaligen Gebäude beherbergen heute das Stadtmuseum Simeonstift Trier. Die Porta Nigra wurde im Zuge der Stiftsgründung zu einer Doppelkirche umgebaut, doch dieser Umbau wurde 1804 aufgehoben. Das Stadttor steht heute in seinem gallorömischen Zustand, mit nur dem romanischen Ostchor als Zeugnis der einstigen Kirche. In den ehemaligen Stiftsgebäuden gibt es Räume, die heute als Museum genutzt werden. Die Porta Nigra bietet Ausblicke auf die Altstadt und ist ein markanter Ort. Die Umgebung umfasst die Altstadt Trier mit ihrer römischen Architektur und historischen Bauten. Die Stiftsreste und das Museum vermitteln Einblick in die Geschichte des Stifts und seiner Verbindung zu Simeon von Trier.
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- Art
- Kloster, Kollegiatstift, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Trier
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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