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Klášter Grünhain
ehemaliges Kloster in Deutschland
Das Kloster Grünhain war ein Zisterzienserabtei im sächsischen Erzgebirge, das zwischen 1230 und 1536 bestand. Es lag in der Gemeinde Grünhain-Beierfeld und wurde von Mönchen aus dem Kloster Sittichenbach gegründet. Die Anlage umfasste eine Mauer, die die Klausuranlage vom Rest des Geländes trennte, und eine Kirche, die auf einer Ost-West-Achse stand. Die Kirche war dreischiffig und hatte einen Kreuzgang sowie Kapellen. Die Mauerreste und Funde aus Ausgrabungen ermöglichen eine Rekonstruktion des Gebäudes. Das Kloster besaß ein großes Grundstück, das sich über mehrere Dörfer und Städte erstreckte. Es erwarb Dörfer wie Crossen, Hartmannsdorf und Marienthal sowie Teile von Zwickau und Stollberg. Der Wirtschaftshof in Zwickau war ein wichtiger Teil der Abtei, der 1522 von Aufständischen angegriffen wurde. Die Mönche lebten nach der Regel des Hl. Benedikt und verwalteten das Kloster mit einem Abt, einem Prior und verschiedenen Amtsleuten, darunter einen Küster, einen Siechmeister und einen Novizenmeister. Die Anlage umfasste neben der Kirche auch ein Amtsgebäude, einen Langschuppen, einen Kräutergarten und den Fuchsturm. Der Fuchsturm diente als Tor und Gefängnis und wurde später als Ausstellungsraum genutzt. Die Mönche betreuten die Seelen der Einwohner, gaben Rat für Landwirtschaft und führten Gottesdienste in einigen Dörfern. Die Abtei war ein bedeutender Besitzer und hatte eine große Ausstrahlung in der Region.
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- Art
- Kloster, Klosterruine, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Grünhain-Beierfeld
- Adresse
- Zwönitzer Straße 12; 14; 14a; 16
- Erbaut
- 1233
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
V okolí
- Grünhain191 m
- Grünhain-Beierfeld1.6 km
- Spiegelwald1.3 km
- König-Albert-Turm1.4 km
- Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück3.0 km
- Sächsisches Rot-Kreuz-Museum Beierfeld2.6 km
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