Schloss Bipp

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Schloss Bipp

Ensemble von Burgruine, Herrenhaus, Gutshof und Stöckli in Oberbipp im Kanton Bern, Schweiz

Das Schloss Bipp ist eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg in der Gemeinde Oberbipp im Kanton Bern. Die Anlage wurde mehrfach umgebaut und ist heute in Privatbesitz. Die Burg wurde erstmals 968 urkundlich erwähnt und kam im 13. Jahrhundert an die Grafen von Neuenburg-Nidau. Im 14. Jahrhundert gelangte sie an die Kyburger, die 1407 die Herrschaft an die Städte Bern und Solothurn verkaufen mussten. Bern erwarb die Burg 1463 und nutzte sie als Sitz des Landvogts. Die Burg wurde 1798 während des Franzoseneinfalls geplündert und beschädigt. 1805 verkaufte Bern die verfallene Ruine an eine Privatperson, die sie zeitweise als Steinbruch nutzte. 1852 erwarb der Basler Johann Jakob Stehlin-Hagenbach das Grundstück und baute 1855 ein neues Herrschaftshaus anstelle des alten Kornhauses. Die Anlage wird seitdem als Schloss Bipp bezeichnet. Eine Sage erzählt von einem Vogt, der nach dem Erschlagen eines Flüchtigen im Jahrhundertwechsel starb und in Frühlingsnächten zurückkehrt. Das Burggelände liegt in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich. Die Anlage umfasst das heute erhaltene Herrschaftshaus sowie das umliegende Gelände. Umgebungsgelände und historische Bauten sind nicht direkt besichtigbar. Die Sage über den Vogt und die historischen Ereignisse sind Teil der lokalen Kulturgeschichte. Die Anlage ist Teil der Kulturgüter der Gemeinde Oberbipp.

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Art
Schloss, Bauwerk, Burgruine, Bauensemble
Ort
Oberbipp
Adresse
Schlossstrasse 26-30, 4538 Oberbipp
Erbaut
1268
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung

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