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Hünengrab Ottersleben

Großsteingrab in Deutschland

Das Hünengrab Ottersleben war eine prähistorische Grabanlage westlich des Magdeburger Stadtteils Ottersleben. Es lag auf einem Hügel am östlichen Rand der Magdeburger Börde. Der Hügel hat eine Höhe von 121,6 Meter über Normalnull und liegt nördlich des Feldweges Hohendodelebener Graseweg. Westlich verläuft die Bundesautobahn 14, nördlich und östlich erstreckt sich die Deponie Hängelsberge. Die Grabanlage ist nicht mehr vorhanden, doch der Name Hünengrab ist als Flurbezeichnung erhalten. In der Vergangenheit dienten die Steine der Gräber als Prellsteine in Ottersleben. Ein Steinbeil wurde ins Magdeburger Naturkundemuseum übergeben. In der Nähe entstand eine Sandgrube, aus der Formsand für Gießereien abgebaut wurde. Der Bereich wurde landwirtschaftlich nur eingeschränkt genutzt und später als Schafweide oder Acker genutzt. Das Gebiet wurde nach der Landwirtschaft zum wilden Müllkippe, wurde aber ab 1971 durch Anpflanzungen zu einem Feldgehölz umgestaltet. Es beherbergte Niederwild, Fasan, Rebhuhn und Singvögel. 1993 wurde eine Nachtigall beobachtet. Allerdings führten Eingriffe wie die Sanierung der Mülldeponie und der Bau der A 14 zu einem starken Landschaftsverbrauch, der den ökologischen Wert und die Erholungsfunktion des Gebiets stark beeinträchtigte.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Magdeburg

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