Kanton LuzernBezirk Kanton Luzern

Willisau Land

ehemalige Gemeinde im Kanton Luzern

Willisau Land war bis 2005 eine politische Gemeinde im Amt Willisau des Kantons Luzern. Sie lag im Luzerner Hinterland, am Zusammenfluss der Buech- und Änziwigger, und war mit 3788 Hektaren die grösste Gemeinde des Amts. Das Gebiet gehörte zum Inneren Willisauer Bergland und umfasste verschiedene Weiler und Siedlungen, darunter Daiwil, Tälebach und Rohrmatt. Die Gemeinde war landwirtschaftlich stark geprägt, wobei 68,5 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt wurden. Die Fusion mit Willisau Stadt im Jahr 2006 führte zur neuen Gemeinde Willisau. Die Bevölkerung wuchs bis 2000 stetig an, wobei die Zuwanderung aus Serbien-Montenegro, Deutschland und Italien einen grossen Anteil hatte. Die Sprache war hochalemannisch, und die Religion war vorwiegend römisch-katholisch. Die Gemeinde war von einer starken Landwirtschaft und einer vielfältigen Landschaft geprägt, die durch Höhenunterschiede und verschiedene Höfe sowie Weiher charakterisiert war. Die Landschaft um Willisau Land ist geprägt von den Napfabdachungen mit Eggen und Krächen, sowie von Hügeln und Tälern. Die Gemeinde umfasste verschiedene Weiler und Siedlungen, darunter Daiwil, Tälebach, Chalchtare und Käppelimatt. Im Tal der Buechwigger gab es zahlreiche Häusergruppen und Einzelgehöfte. Die Region war bekannt für ihre landwirtschaftliche Nutzung und ein raues Klima mit starken Winden. Die Gemeinde war ohne ein zentrales Ortszentrum, was sich in ihrer räumlichen Struktur widerspiegelte.

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Art
aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz
Ort
Willisau
Seehöhe
557 m

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