Burgruine Gösting

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HradySteiermarkBezirk Graz (Stadt)

Burgruine Gösting

Burgruine in Österreich

Die Burgruine Gösting liegt im Nordwesten Graz’ in der 13. Bezirk, auf einem Felsen bei 574 m ü. A. Sie war einst eine strategisch wichtige Felsenburg, die den Taldurchgang über die Mur kontrollierte. Die Ruine steht auf dem Göstinger Ruinenberg, einem Ausläufer des Steinkogels. Sie ist etwa 30 Minuten zu Fuß vom Schlossplatz erreichbar. Die Anlage umgibt ein ehemaliges Römerstraßentor und bietet einen weiten Blick über das Grazer Becken und das Hügelland. Die Ruine wurde im 11. Jahrhundert erbaut und bis ins 15. Jahrhundert ausgebaut. Sie war Teil des Kreidfeuer-Warnsystems und schützte vor Türken und Ungarn. 1723 brannte die Burg aus, und sie wurde nicht mehr aufgebaut. 1999 übernahm die Familie Hubert Auer die Ruine, bis sie 2020 aufgrund gesundheitlicher Gründe geschlossen wurde. Seit 2022 sind Führungen durch begrenzte Bereiche der Ruine möglich, wobei die Sanierung und der öffentliche Betrieb aufgeschoben wurden. Die Anlage umfasst die Burgkapelle Hl. Anna, den Bergfried mit Museum, Reste der Oberen Burg und den Fünfeckturm. Auf der Nordseite ist eine Rampe zum Zugang erkennbar. Die Burg war von einer Wehrmauer umgeben, mit Graben und Zugbrücke. Im Innenhof standen Wohn- und Wirtschaftsgebäude, eine Zisterne und ein Lindengarten. Die Ruine wird vom Burgverein Gösting betreut.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele

Art
Burgruine
Ort
Graz
Adresse
Ruinenweg 50
Erbaut
1042
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Zdroje:Burgruine Gösting (CC0-1.0)

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