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Burg Sooneck
Burg am Mittelrhein, Deutschland
Die Burg Sooneck ist eine Hangburg im oberen Mittelrheintal, im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie liegt auf dem nordöstlichen Steilhang des Binger Walds, unweit von Niederheimbach, zwischen Bingen und Bacharach am Rhein. Seit 2002 ist sie Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal und als Kulturgut nach der Haager Konvention geschützt. Die Burg wurde erstmals 1271 erwähnt und wurde 1282 von König Rudolf von Habsburg belagert und zerstört. Ein Wiederaufbauverbot wurde 1290 bestätigt, das erst 1349 durch König Karl IV. aufgehoben wurde. 1346 erhielt der Ritter Johann Marschall zu Waldeck die Burg, der sie in den Folgejahren neu aufbaute. 1834 kauften preußische Kronprinzen die Burg und ließen sie bis 1861 als Jagdschloss wieder aufbauen. Die Burg Sooneck bietet einen Blick auf das umliegende Rheintal und die Ruine der benachbarten Burg Reichenstein. Die Wohnräume sind mit neugotischem Mobiliar und Biedermeier-Möbeln ausgestattet. Einige Gemälde aus dem Besitz der Familie Hohenzollern und Zeichnungen von Johann-Caspar Schneider sind im Inneren zu sehen. Die Anlage ist Teil der Staatlichen Schlösserverwaltung Rheinland-Pfalz und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Niederheimbach
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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