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Burg Rieshofen
Burgruine in Deutschland
Die Burg Rieshofen ist eine hochmittelalterliche Wasserburg im südlichen Ortsrand von Rieshofen, einem Gemeindeteil von Walting im Landkreis Eichstätt. Sie liegt unmittelbar südlich der Filialkirche St. Erhard und wird als Baudenkmal sowie Bodendenkmal unter verschiedenen Aktennummern geführt. Die Anlage umfasst Mauerreste und den Bergfried, die als Ruine erhalten sind. Die Burg entstand ab 1290 als Sitz der Herren von Rieshofen, die bischöfliches Lehen waren. 1310 musste die Witwe Elsbeth ihr Lehen an das Eichstätter Domkapitel verkaufen, doch die Familie blieb in der Region. Bis 1602 war die Burg bis auf Mauerreste und den Bergfried verschwunden. 1689 wurde der Turm als „Hungerturm“ bekannt, nachdem ein Jude dort verhungerte. 1985/86 wurden Sicherungsmaßnahmen und Ausgrabungen durchgeführt. Die Burganlage besteht aus einer rechteckigen Kernburg, umgeben von einem Wassergraben. Der Bergfried, etwa 18 Meter hoch, hat drei Geschosse und ein Verlies. Westlich davon stand ein Palas in einem einfachen Berings. Die Ruine ist frei zugänglich und dient als Rastplatz für Kanufahrer. Die Eiche neben dem Turm ist ein geschütztes Naturdenkmal.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Walting
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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